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Die Hausstaubmilbe – der große Feind - DRK Worms

Die Nase juckt, ist verstopft und ständig wird genießt. Dabei ist man Zuhause eigentlich im warmen und gemütlichen Bett und fragt sich, warum es so gar nicht mehr besser werden will. Viele Deutsche leiden unter einer Hausstaubmilbenallergie, kommen aber jahrelang nicht darauf. Die Symptome können dabei nämlich sehr unterschiedlich sein. Bei einigen läuft die Nase, bei anderen ist sie dauerhaft verstopft.

Wer sich auch Zuhause immer müde und etwas krank fühlt, der sollte zum Arzt gehen und sich auf Allergien testen lassen. Hals-Nasen-Ohren Ärzte führen oftmals schnell solche Allergietestes durch, die sofort zeigen, wo das Problem liegt.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wissen/behandlung-verschlechtert-sich-das-allergie-desaster-12879762.html

Nervig an einer Hausstaubmilbenallergie ist vor allem, dass sie zu keiner Zeit besonders schlimm ist, sondern meist das gesamte Jahr über vorhanden ist. Die Hausstaubmilben fühlen sich nämlich immer pudelwohl bei uns und wir werden sie einfach nicht los. Im Gegensatz zu Polenallergien oder anderen Allergien kann man der Hausmilbe aber einfach nicht aus dem Weg gehen.

Was sind Hausstaubmilben überhaupt?

Hausstaubmilben sind zum Glück so klein, dass man sie mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen kann. Sie gehören eigentlich zur Gattung der Spinnen und haben ebenfalls acht Beine. Sie sind nur etwa 0,3 mm groß und deshalb für uns nicht auffindbar.

Übrigens: Bei Hausstaubmilben hilft auch noch so viel Putzen überhaupt nichts. Es liegt nämlich nicht am Staub selbst, wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern vielmehr am Bett und dem Sofa beispielsweise. Hausstaubmilben ernähren sich dabei von unseren Hautschuppen, die wir den ganzen Tag über verlieren, ohne es selbst beeinflussen zu können. Da die Milben so winzig klein sind und überall zu finden sind, kann man ihnen sehr schwer aus dem Weg gehen, anders als jemand, der vielleicht eine Tierhaarallergie hat.

Was hilft gegen die Hausstaubmilben?

Im Endeffekt hilft überhaupt nichts direkt gegen die Milben. Man kann sie nicht einfach beseitigen und dafür sorgen, dass sie nicht wiederkommen. Schon alleine in unserem Bett im Kissen und der Bettdecke fühlen sie sich sehr wohl. Dort finden sie außerdem genügend unserer winzig kleinen Hautschuppen, von denen sie sich überwiegend ernähren.

Für Allergiker gibt es daher spezielle Bettbezüge, diese werden unter die normale Bettwäsche gespannt, sodass die Milben praktisch abgeschirmt werden und früher oder später verhungern. Bei dem eigenen Sofa oder Teppichen macht das natürlich keinen Sinn. Auch eine noch so gründliche Reinigung wird nicht helfen.

Letztlich ist es daher besonders empfehlenswert, wenn man eine Therapie gegen die Allergie beginnt. Diese muss überhaupt nicht mehr mit Spritzen erfolgen, sondern inzwischen gibt es auch Tabletten oder sogar Tropfen, die einfach täglich eingenommen werden müssen. Nach einigen Jahren bessert sich die Allergie dann sehr stark und wird mit großer Wahrscheinlichkeit sogar komplett verschwinden. Egal ob gesunde Ernährung oder Verzicht auf die Bettdecke, die Hausstaubmilbenallergie wird man so leicht leider nicht wieder los.

Ursachen der Milbenallergie

Genauso wie bei anderen Allergien ist es auch hier schwer, die Ursachen der Milbenallergie genau zu benennen. Dazu gehört definitiv nicht fehlende Hygiene, diese wirkt sich nicht auf eine mögliche Allergie aus.

Es ist inzwischen aber ja nachgewiesen, dass unser Körper sich etwa alle sieben Jahre stark verändert und bei diesem Prozess auch durchaus immer neue Allergien hinzukommen können. Gerade weil Haustaubmilben in jedem noch so sauberen Haushalt vorkommen, sind dagegen auch viele Menschen allergisch.

Grundsätzlich reagiert ein Körper allergisch, wenn er eigentlich eine Gefahr für den Körper sieht. Das Immunsystem schläft dann Alarm und geht gegen den vermeintlichen Feind vor. Dabei handelt es sich aber um keine wirkliche Gefahr.

Trotzdem reagiert der menschliche Körper dann mit bestimmten Symptomen,  wie beispielsweise die laufende Nase, um den Eindringling wieder loszuwerden. Einfach gesagt handelt es sich also lediglich um eine übertriebene Reaktion gegen etwas, von dem eigentlich keine Gefahr ausgeht. Immer wenn der Körper mit diesen Allergenen wieder in Verbindung kommt, schläft das Immunsystem wieder Alarm und es gibt eine allergische Reaktion.