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Low-Carb-Diät – was bringt sie wirklich? - DRK Worms

Menschen, die abnehmen möchten, sind häufig bereit viel Neues auszuprobieren, um wirklich endlich erfolgreich abzunehmen.

In diesem Zusammenhang hört man sehr häufig von der sogenannten Low-Carb-Diät, die verspricht, dass man damit ein gesünderes Leben haben könnte. Hier mehr Infos zu einem gesünderen Leben: http://www.drkworms.de/einfache-dinge-die-sie-tun-konnen-um-ein-gesundes-leben-zu-fuhren/.

Was heißt Low-Carb?

Low Carb bedeutet übersetzt „wenig Kohlenhydrate“ und der Name ist Programm, d.h. während der Diät versucht man so wenig wie möglich stark kohlenhydrathaltige Lebensmittel zu meiden und stattdessen auf Fette und Proteine zurückzugreifen.

Wie wirkt die Low-Carb-Diät?

Low Carb vermeidet kohlenhydratige Lebensmittel – um es leichter verständlich zu machen, wie diese Diätform wirkt, sollte man folgendes wissen:

Kohlenhydrate bestehen entweder aus Einfachzuckern (Traubenzucker), Zweifachzucker (Haushaltszucker) oder Mehrfachzucker (Ballaststoffe aus Mais, Getreide oder Kartoffeln).

Aus diesen Lebensmittel wird Glukose hergestellt, das zwingend für den menschlichen Organismus benötigt wird und für eine gute Funktion von Nerven und das Gehirn sorgt.

Je nachdem, welche Kohlenhydrate aufgenommen werden, reagiert auch der Körper anders drauf. Während bei der Aufnahme von Ein- und Zweifachzuckern die Umwandlung in Glukose sehr schnell passiert, braucht es bei Mehrfachzuckern länger.

Der Blutzuckerspiegel steigt sehr schnell an und fällt dementsprechend auch sehr rasch wieder ab. Das führt dazu, dass Menschen häufig sehr schnell wieder Heißhungerattacken haben. Zusätzlich produziert in diesem Fall die Bauchspeicheldrüse sehr viel Insulin, das dazu führt, dass die Fettverbrennung gehemmt wird.

Die Verarbeitung von fetthaltigen Lebensmitteln dauert länger und das Sättigungsgefühl hält länger an. In der Low-Carb-Ernährung ist es das Ziel, dass möglichst wenig Insulin ausgeschüttet werden muss.

Der Stoffwechsel ändert sich, wenn der Mensch plötzlich weniger Kohlenhydrate zu sich nimmt und das Ziel ist es, dass der Körper beginnt, die eigenen Fettreserven zur Energiegewinnung zu nutzen – dadurch nimmt man ab.

Auch unverarbeitete Kohlenhydrate wie beispielsweise Vollkornprodukte usw. lassen den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen.

Was muss man bei der Umstellung auf Low-Carb beachten?

Normalerweise kann jeder die Ernährung auf Low-Carb umstellen und sich dementsprechend mit weniger Kohlenhydrate ernähren.

Aufpassen muss man allerdings, wenn man irgendwelche Krankheitsbilder hat, die z.B. mit Herzinfarkt zusammenhängen, da die fettreiche Ernährung dazu beitragen kann, dass sich das Risiko für diese Krankheiten erhöht (Fettablagerungen in den Arterien nimmt zu).

Bei eventuellen Krankheitsbildern sollte man auf jeden Fall einen Arzt zur Rate ziehen.

Ansonsten ist es wichtig, dass man langsam auf diese Ernährung umstellt.

Folgende Schritte sind empfehlenswert:

  1. Zuerst beginnt man mit einem Low-Carb-Abendessen, während man untertags noch normale Mahlzeiten zu sich nimmt
  2. Weißen Haushaltszucker und alle damit angereicherten Produkte meiden
  3. Langsam integriert man auch andere Low-Carb-Lebensmittel beim Mittagessen oder zum Frühstück
  4. Regelmäßige Mahlzeiten (wenig Zwischensnack)
  5. Viel Wasser oder ungesüßte Tee trinken
  6. Viel Bewegung

Welche Nahrungsmittel stehen bei Low-Carb auf dem Speiseplan?

Es gibt fünf verschiedene Stufen in der Low-Carb-Ernährungspyramide:

  1. Stärkefreies Gemüse und Salat

Es gibt Gemüse, das einen unterschiedlich hohen Anteil an Stärke beinhaltet.

Folgende Gemüsesorten sind absolut empfehlenswert:

  • Salat
  • Spinat
  • Pilze
  • Grüne Paprika
  • Aubergine
  • Zucchini
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Gurke
  • Tomate
  • Rosenkohl

Gemüse, das mehr Stärke enthält – also nur in kleinen Mengen verzehrt werden sollte:

  • Rote und gelbe Paprika
  • Kürbis
  • Kartoffel und Süßkartoffel
  1. Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch

Die nächste wichtige Produktgruppe sind Milch, Eier, Fleisch und Fisch. In einer Low-Carb-Ernährung sollten auf jeden Fall genügend Proteine zu sich genommen werden. Ein guter Richtwert sind die 35 % der Nahrung, die man täglich zu sich nimmt.

Wenn man genügend Proteine isst, dann steigt das Sättigungsgefühl und man ist nicht dauernd hungrig.

  1. Nüsse und Früchte

Für eine gesunde Ernährung sind Früchte und auch Nüsse eine wichtige Komponente. Obwohl man früher dachte, dass man den Nusskonsum drastisch reduzieren müsste, da sie so fett- und kalorienreich sind, ist man heutzutage anderer Meinung.

Nüsse

Dadurch, dass sie sehr viele gute Nährwerte und gute Fette beinhalten empfiehlt es sich auf regelmäßige Basis folgende Nüsse zu konsumieren:

  • Paranüsse
  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Kürbiskerne
  • Macadamia

Pistazien und Cashews enthalten sehr viele Kohlenhydrate, deshalb sollte man von denen nicht zu viele essen.

Früchte

Bei Früchten unterscheidet man folgende Sorten:

  1. Früchte mit wenig Zucker: Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeere, Avocado
  2. Früchte mit niedrigem Zuckergehalt: Acerola Kirsche, Zitrusfrüchte (Kiwi, Orange, Clementine), Papaya, Pfirsich
  3. Früchte mit mittlerem Zuckergehalt: Birne, Apfel, Nektarine, frische Feige, Honigmelone
  4. Früchte mit hohem Zuckergehalt: Banane, getrocknete Datteln und Feigen
  1. Hülsenfrüchte

Obwohl Hülsenfrüchte sehr gesund sind und viel Protein enthalten, sind die wahre Kohlenhydrat-Bomben. Deshalb sollte man auf Linsen, Bohnen, usw. verzichten.

  1. Fertigprodukte

Die letzte Kategorie besteht aus Fertigprodukten, Industrieware und zuckerhaltige Nahrungsmittel. Wie bereits am Anfang gesagt sollten alle zuckerhaltigen und ungesunden Fertigerzeugnisse nicht gegessen werden.

Was sind die Vorteile einer Low-Carb-Ernährung?

In erster Linie ist eine Ernährungsumstellung meist sehr sinnvoll, da man sich mit seinem eigenen Körper und dessen Aussehen auseinandersetzt.

Wenn man beginnt auf ungesunde Lebensmittel mit viel Zucker und unnötigen Fetten (ungesunden Ölen) zu verzichten, dann geht es den Menschen gleich viel besser.

In der Low-Carb-Ernährung greift man stattdessen auf unverarbeitetes Obst und Gemüse zurück und kreiert damit leckere Rezepte.

Heutzutage gibt es genügend Rezeptbücher oder auch viele Rezepte online, um möglichst abwechslungsreich und lecker zu kochen.

Auch die Haut wird meist besser und die Pfunde purzeln mit einer Low-Carb -Ernährung auch.

Hier findet man noch mehr Infos zur Low-Carb-Ernährung: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-02/diaet-abnehmen-low-fat-low-carb-studie.

Fazit!

Wie man sehen kann, eignet sich eine Low-Carb-Ernährung hervorragend, um alte Pfunde loszuwerden und sich gesünder zu ernähren.

Wenn man noch Inspiration und Hilfestellungen benötigt, findet man für seine Low-Carb-Diät online viele hilfreiche Tipps und Tricks.

Es gibt unterschiedliche Formen der Low-Carb-Ernährung: Normalerweise nimmt man ca. 100 g Kohlenhydrate täglich zu sich, während bei der ketogenen Ernährung nur 25 – 50 g Kohlenhydrate konsumiert werden.

Jeder muss für sich selbst rausfinden, welche Ernährungsform für ihn am besten funktioniert – jeder Mensch ist anders.

Wichtig ist auch, dass man möglichst nachhaltig seine Ernährung umstellt, da es ansonsten zum gefürchteten Jojo-Effekt kommen kann.