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Wie lange ist THC im Urin nachweisbar? - DRK Worms

Wenn man sich schon näher mit dem Thema Cannabis auseinandergesetzt hat, dann weiß man, dass THC im Körper über einen sehr langen Zeitraum nachgewiesen werden kann. Das machen sich beispielsweise auch immer wieder zu Nutze, wenn es bei Kontrollen darum geht, Cannabiskonsum nachweisen zu können.

Doch wie kann THC überhaupt nachgewiesen werden und ab welchem Zeitpunkt ist es nicht mehr nachweisbar? Das hängt grundsätzlich von der Methode ab, mit der gemessen wird. Sehr beliebt ist beispielsweise eine Abnahme von Urin, um THC festzustellen. Es gibt neben THC aber auch noch andere Abbauprodukte, die durch spezielle Tests nachgewiesen werden können.

Inzwischen gibt es sogar Schnelltests, die einfach mit einem Teststreifen funktionieren. Einfacher geht es einfach nicht. Dabei gibt es in den Tests einen Grenzwert. Wird dieser überschritten, dann zeigt der Test an, dass noch Cannabis im Blut ist. Daneben gibt es inzwischen aber auch Verfahren, die im Labor sehr genau bestimmen können, wie viel THC noch im Blut messbar ist.

Durch professionelle Tests kann teilweise auch bestimmt werden, auf welche Art und Weise der Drogenkonsum erfolgt ist. Tatsächlich ist THC je nach Test unterschiedlich lange nachweisbar, weshalb man hier besonders vorsichtig sein sollte.

Wie lange ist THC nachweisbar?

Im Blut lässt sich der Wert, der eigentlich für die psychisch aktive Wirkung sorgt, nur bis zu sechs Stunden im Blut nachweisen. THC-Carbonsäure lässt sich jedoch wesentlich länger im Blut nachweisen. Bereits bei einmaligem Konsum sind dies mehrere Tage. Je häufiger und regelmäßiger man Cannabis konsumiert, desto länger lässt es sich im Blut nachweisen. Das können dann bis zu ein paar Wochen sein.

Mit Urin hingegen werden die meisten Tests auf Konsum von Cannabis durchgeführt, weil es sich hierbei gleichzeitig um die einfachste Methode handelt. Bereits bei einmaligen Konsum kann THC für bis zu drei Tage im Urin verbleiben. Dabei sind wichtige Informationen zu beachten, wenn es um die Messung geht.

Konsumiert man sogar regelmäßig Cannabis, dann steigen die Werte noch weiter an. Wer wirklich abhängig ist, muss damit rechnen, dass auch nach mehreren Wochen noch erhöhte Werte gemessen werden können. Daher sollte man sehr darauf achten, nicht zu häufig Cannabis zu konsumieren, denn das kann dazu führen, dass beispielsweise wochenlang kein Kraftfahrzeug geführt werden darf.

Deutlich länger lässt sich THC in den Haaren nachweisen. Dort wird es nämlich als Nebenprodukt verwendet und „baut“ das Haar mit auf. Daher lässt sich bei längeren Haaren oft nach einem Jahr noch sagen, ob Cannabis  konsumiert wurde oder nicht. Man sollte sich also darüber im Klaren sein, dass Cannabis deutliche Spuren im Körper hinterlässt.

Wie wird THC im Körper abgebaut und was gibt es zu beachten?

Ganz so einfach ist das Messen von THC-Werten dann auch wieder nicht. Denn jeder Körper reagiert anders auf diese Stoffe, weshalb auch andere Halbwertszeiten zum Tragen kommen können.

Besonders an THC ist, dass es in so vielen verschiedenen Formen aufgenommen werden kann. Cannabis kann nicht nur in Lebensmitteln verzerrt, sondern beispielsweise auch geraucht werden. Je nach Konsumart ergeben sich dann unterschiedliche Zeiträume, in denen der Konsum nachweisbar ist.

THC selbst wieder dabei aber vom Körper sehr schnell in Carbonsäure umgewandelt, was dazu führt, dass THC metabolisiert wird. Diese Metabole sind dann später auch nachweisbar, weil sie eine wesentlich längere Halbwertszeit haben als das THC an sich. Zudem ist THC ein festbindender Stoff, was auch viele Menschen nicht wissen.

Bei Konsum von Cannabis ist allerdings immer Vorsicht geboten. Während die rauschende Wirkung bereits nach kurzer Zeit verfolgen ist, bleibt THC weiterhin im Körper. Wenn man nach Wochen in eine Verkehrskontrolle gerät, kann dies dann schlimme strafrechtliche Folgen haben, auch wenn man sich selbst gar keiner Schuld mehr bewusst ist. Bei den meisten Tests lässt sich aber nur herausfinden, dass konsumiert wurde aber nicht wann und wie. Das kann schnell zum Verhängnis werden.

Jeder sollte selbst entscheiden, ob sich der Konsum von Cannabis lohnt oder ob man auf die Wirkung verzichten möchte.